Six Degrees Of Us
We met as strangers. Maybe that was the only reason we ever had a chance. - Druckversion

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We met as strangers. Maybe that was the only reason we ever had a chance. - Étienne Chevalier - 30.09.2026


TRIGGERWARNUNG: Emotionale Vernachlässigung eines Kindes, Kindeswohlgefährdung, psychischer / emotionaler Missbrauch durch ein Elternteil, Ausbeutung eines Kindes, Leistungsdruck, Drogenkonsum Minderjähriger, Sorgerechtsentzug, toxische Eltern-Kind-Beziehung, Demenz- Erkrankung eines Elternteils, familiäre Manipulation
Strangers by Blood

Adrien Delacroix
Leiblicher Vater
46 Jahre
Beruf hängt von der Idee ab
FC: Luke Evans
DER GASTDOZENT
Dass ausgerechnet du eines Tages an der IVES University vor Étienne stehen würdest, hätte wohl niemand geplant. Als erfolgreicher Regisseur, Produzent, Drehbuchautor oder Kameramann bist du für einige Wochen als Gastdozent eingeladen – und machst dich bei deinem Sohn zunächst alles andere als beliebt. Du bist anspruchsvoll, direkt und wenig beeindruckt davon, dass Étienne bereits selbst vor der Kamera erfolgreich war. Vielleicht geratet ihr deshalb häufiger aneinander, vielleicht entwickelt sich daraus aber auch überraschend schnell gegenseitiger Respekt.
Von einem Sohn weißt du zu diesem Zeitpunkt nichts. Die kurze Begegnung mit Étiennes Mutter vor über zwanzig Jahren ist längst zu einer verblassten Erinnerung geworden. Erst sein Nachname, sein französischer Akzent und beiläufige Erzählungen über Lyon lassen dich irgendwann genauer hinsehen.
Plötzlich ergibt die Rechnung ein ziemlich beunruhigendes Ergebnis – und während Étienne weiterhin glaubt, sich lediglich mit seinem nervigen Gastdozenten herumzuschlagen, stehst du vor der Frage, wie man jemandem erklärt, dass man vermutlich sein Vater ist.

DER NEUE NACHBAR
Vielleicht führt dich ein neuer Job nach Toronto, vielleicht bist du nach Jahren unterwegs einfach bereit, irgendwo anzukommen. Dass ausgerechnet das luxuriöse Wohnhaus in Old Toronto, in das du ziehst, dein Leben auf den Kopf stellen wird, kannst du jedenfalls nicht ahnen. Noch weniger rechnest du damit, dass der junge Mann ein paar Türen weiter irgendwann dein Sohn sein könnte.
Étienne und du begegnet euch zunächst vollkommen unspektakulär. Vielleicht streitet ihr euch um einen Parkplatz, seine Musik ist nachts zu laut oder eure erste richtige Unterhaltung findet ausgerechnet in einem steckengebliebenen Aufzug statt. Aus wiederkehrenden Begegnungen entsteht mit der Zeit eine Bekanntschaft – ob überraschend freundschaftlich oder geprägt von gegenseitigem Genervtsein, darf sich gerne entwickeln.
Von Étiennes Existenz weißt du nichts und auch er kennt inzwischen zwar deinen Namen, aber nicht dein Gesicht. Die Bombe platzt erst, als sein Onkel eines Tages vor Étiennes Wohnung steht und dir im Hausflur begegnet.
Denn dich erkennt er sofort.


About the searcher
Étienne Chevalier
boy in the spot light
21 Jahre
Student (Regie)
FC: Froy Gutierrez
Étienne Chevalier ist mit seinen 21 Jahren an Aufmerksamkeit gewöhnt – vielleicht ein wenig zu sehr. Bereits als Kind stand der gebürtige Franzose vor der Kamera, allerdings weniger aus eigenem Antrieb als durch den Ehrgeiz seiner Mutter. Erst als diese das Sorgerecht verlor und Étienne mit zehn Jahren zu seinem Onkel nach Kanada kam, lernte er kennen, wie sich ein halbwegs normales Familienleben überhaupt anfühlen konnte. Aus Tante, Onkel, Cousins und Cousine wurde dabei schnell mehr als nur die Verwandtschaft, bei der er untergekommen war: Sie wurden zu seiner Familie und sein Onkel später durch die Adoption auch offiziell zu seinem Vater.

Heute ist Étienne selbstbewusst, charmant, spontan und ausgesprochen kontaktfreudig. Gleichzeitig kann er arrogant, geltungssüchtig und leichtsinnig sein und besitzt ein erstaunliches Talent dafür, unangenehme Gefühle so lange zu verdrängen, bis sie ihm unweigerlich wieder begegnen. Nach mehreren erfolgreichen Jahren als Schauspieler hat er sich inzwischen vorerst aus dem Rampenlicht zurückgezogen und mit einem Regiestudium an der IVES University begonnen. Ob daraus tatsächlich ein neues Kapitel wird, weiß er selbst noch nicht.

Hinter all dem Selbstbewusstsein steckt schließlich jemand, der noch immer herauszufinden versucht, wann Menschen wirklich Étienne sehen – und wann lediglich den Namen Chevalier.

Fynn
er | ihm
undercovertatze
Wenn du bis hier hin gelesen hast, dann erwartet dich nun das volle Chaos von mir als Spieler.

Um mich kurz vorzustellen: Ich bin Fynn, Ende zwanzig und bereits seit meiner Jugend (also ungefähr 16 Jahren) im RPG vertreten. Meine Postinggeschwindigkeit hängt stark vom RL und Muse ab, aber versuche ich stets mehrmals im Monat eine Antwort zu tippen. Meine Postlänge variiert ebenfalls, kann ich kurze Posts von ungefähr 2.000 Zeichen gut, aber ebenso bin ich für lange Posts von über 5.000 Zeichen zu haben. Szenen plane ich gerne im groben vor, aber möchte ich nicht jede Reaktion und jeden Ausgang bereits bei Beginn wissen, da meine Charaktere oft ein Eigenleben entwickeln. Ansonsten bin ich eigentlich immer über Discord erreichbar, sodass man bei Fragen und Anliegen immer auf mich zukommen kann. Kommunikation ist für mich ein wichtiger Teil bei engeren Verbindungen, weswegen ich hoffe, dass wir dort eine gute Kommunikationsebene finden können.